Karl Foerster sagte einmal, „Leider gehen noch heute die meisten Gartenfreunde durch ihr ganzes schönes Gartenleben ohne Ahnung, dass sie an einem der schönsten Erdteile der Blumenwelt, nämlich der Aristokratie der Paeonia, vorbeisteuerten.“
Hermann Göritz, der langjährige Kollege und Freund Karl Foersters gestaltete in den 70-er Jahren die Pfingsrosenpflanzungen. Er fasste die Rabatten mit einen Rahmen aus Waldsteinien, Gemswurz, Chrysanthemen und anderen großflächig gepflanzten Stauden ein.
Zunächst erblühen die Bauern-Pfingstrosen, Paeonia officinalis, in der Regel im Mai, danach folgen die chinesischen Pfingstrosen, Paeonia lactiflora. Zu dieser Zeit bereitet sich ein dichter Teppich aus kleinwüchsigen Stauden zu den Füssen dieser Aristokraten der Blumenwelt. Die historischen Pfingstrosen stammen vom Botanischen Garten Pruhonice bei Prag.
Für die Zeit nach der Pfingstrosenblüte sorgte Göritz mit „wechselnden Pflanzenbildern, die durch eine Höhenstaffelung von Storchschnabel bis Sonnenauge, ein Blühkalendarium von Waldsteinie bis Herbstchrysantheme und eine reiche Blattstruktur von Meerkohl (Crambe) bis Jakobsleiter (Polemonium) einen weiten Spannungsbogen ziehen.“ (Freundschaftsinsel Pflanzenführer S. 46)
Liste der Pfingstrosen:
Paeonia lactiflora-Hybride
- ‚Modeste Guerin‘
- ‚Alstead‘
- ‚Karl Rosenfield‘
- ‚Schwindt‘
5. ‚Torpilleur‘
6. ‚Philippe Rivoire‘
7. ‚Formosa Alba‘
8. ‚Solange‘
9. ‚Longfellow‘
10. ‚Louis Barthelot‘
11. ‚Mons. Jules Elie‘
12. ‚Watteau‘
13. ‚Inspecteur Lavergne‘
14. Lucky Star‘
15. ‚Festiva Maxima‘
16. ‚Felix Crousse‘
17. ‚Solfatare‘
Paeonia peregrina
18. ‚Otto Froebel‘
Paeonia-Lactiflora-Hybride
19. Sara bernhardt
20. ‚Marie Crouse‘
Paeonia officinalis
21. ‚Rubra Plena
Paeonia-Lactiflora-Hybride
22. ‚Gloire de Ch. Gombault
23. ‚Thoma‘
24. ‚Distinction‘
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